Spielgestaltung
- Die Lösung muss allgemein verständlich und nachvollziehbar sein.
- Werden Begriffe gesucht, so müssen diese in Standartnachschlagewerken (z.B. Duden) oder in allgemein zugänglicher Fachliteratur vorkommen. Fantasiewörter sind verboten.
- Zwischen sicher garantierter Gewinnsumme und einer möglichen, zusätzlich eingeräumten Gewinnchance (Jackpot) muss klar getrennt werden. Der Zuschauer muss in regelmäßigen Abständen informiert werden, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um an den Jackpot zu gelangen.
- Ist keine sichere Gewinnsumme garantiert, so muss darauf deutlich durch Moderation und Einblendung hingewiesen werden. Werden variable Geldsummen ausgespielt, so müssen Mindest- und Höchstsumme von Beginn des Spiels an deutlich gemacht werden.
- Sollte ein Zuschauer, der in die Sendung durchgestellt wurde, auflegen, so muss sofort ein weiterer Zuschauer durchgestellt werden.
- Spiele, bei denen absichtlich zu Spielzwecken veränderte Bilder verwendet werden, sind erlaubt, müssen aber mit der technischen Ausstattung eines durchschnittlichen Fernsehhaushaltes eine Lösung zulassen. Verboten sind z.B. „angefressene“ Buchstaben, verzerrte Graphikspiele oder eine schlechte graphische Auflösung.
- Die Auflösung des Gewinnspiels hat transparent nach Ablauf des Gewinnspiels, auf jeden Fall innerhalb der Sendung zu erfolgen. Für den durchschnittlichen Zuschauer muss es, auch bei schweren Spielen möglich sein, die Lösungslogik nachzuvollziehen z.B. durch Einblendung der Fehler oder durch Zwischensummenbildung bei Additionen. Die bloße Angabe der Lösungszahl ist hier unzureichend.
weitere Informationen: § 9 Gewinnspielsatzung

